
Foto: dts Nachrichtenagentur
Berlin – Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) spricht sich für die Einführung eines generellen Tempolimits auf deutschen Autobahnen aus.
„Wir könnten Menschenleben retten und schwer Verletzte verhindern“, sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende der GdP, Michael Mertens, der „Süddeutschen Zeitung“.
Damit widerspricht die GdP Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). Der hatte erklärt, entsprechende Vorschläge einer Regierungskommission seien „gegen jeden Menschenverstand“.
Für die GdP gibt es dagegen einen klaren Zusammenhang zwischen Tempo und Sicherheit. „Eine Temporeduzierung auf 130 km/h würde nach Einschätzung der Polizei schwere Verkehrsunfälle reduzieren“, sagte Mertens. „Hierzulande fahren einige Leute völlig legal 200 oder auch 250 km/h. Um es klar zu sagen: Das ist Wahnsinn. Bei diesem Tempo kann in Stresssituationen niemand sein Auto im Griff haben.“
Zum Problem würden so auch die großen Tempounterschiede, die jeden Fahrstreifenwechsel gefährlich machten. Ein Tempolimit verhindere zudem Staus. Eine gleichmäßige Geschwindigkeit sei die beste Möglichkeit, Straßen optimal auszulasten und Stillstand zu verhindern.
Die GdP fordert von der Bundesregierung eine aktivere Rolle in der Debatte. „Die Bundesregierung muss endlich eine wissenschaftliche Studie in Auftrag geben, die sich mit einem Tempolimit auseinandersetzt“, sagt Mertens. Geklärt werden müsse, welches Tempo am besten sei. Wissenschaftliche Ergebnisse würden „die Diskussion versachlichen und Emotionen herausnehmen“, glaubt man bei der GdP. Die Bundesregierung dürfe die Debatte nicht sofort abwürgen. „Das Thema ist äußerst wichtig“, sagt Mertens. (dts Nachrichtenagentur)
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Ich bin zwar für das angesprochene Tempolimit von 130km/h, wäre aber bereit, dies per Volksabstimmung entscheiden zu lassen. Würde sich die Mehrheit gegen das Tempolimit enscheiden müsste man das dann als echter Demokrat tolerieren.
100 Jahre nach den ersten demokratischen Wahlen in Deutschland wäre das ein weiterer Meilenstein zur echten Demokratie.
Das ist dummes Zeug, da die Intelligenz in diesem unseren Lande nicht die Mehrheit stellt!
Beispiel: Innerorts hat sich, als das Anschnallgebot kam, trotz der klar lebensrettenden Funktion des Sicherheitsgurtes, nur eine Minderheit von ca. 30% angeschnallt.
Als daraufhin bei Nichtanschnallen ein Bußgeld von 30 EUR erhoben wurde, ging die Anschnallquote auf über 90% hoch.
Wir haben auf der ganzen Welt Tempolimits und dazu passende Erfahrungen. Man bräuchte sich nur das beste von allen Vorreitern abkupfern. Ganz nebenbei würden 60-70% des Schilderwaldes entfallen.
„…die Intelligenz in diesem unseren Lande nicht die Mehrheit stellt….“
Ein erstes wahres Wort vom Giftzwockel – aber auch ein erster Schritt zur Selbsterkenntnis?
Man muss sich nur mal anschauen, wer unter der Parole „Wir sind mehr!“ („Bolschewiki“ auf russisch) so alles mitgelaufen ist und noch mitläuft: Wenn man keine Argumente hat, reicht es nicht, einfach laut zu kreischen.
„Brüllen, zertrümmern und weg!“ war schon immer das Motto derjenigen, deren Intellekt eher auf bescheidenem Niveau verblieben ist, wie uns die Giftzwergenschar mit ihren Kommentaren hier Tag für Tag eindrucksvoll demonstriert!
Das wäre zumindest mal eine Sofortmaßnahme gegen Staus und CO2-Ausstoss. Weniger Staus, weniger Unfälle.
Da das aber populistisch wäre, kann das unmöglich im Interesse von aufrechten Demokraten liegen!
Wieviel „130km/h“ Schilder könnten auf deutschen Autobahnen eingespart werden?
Die Schilder, die man abbauen kann, könnte man zu Antifa-Schutzgittern recyclen!
War es nicht ein Rechter, der mit einem Schild auf friedliche Demonstranten losging ?