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Karlsruhe: „Seebrücke“ macht mit Kunstaktion auf Sea Watch 3 aufmerksam

27. Januar 2019 | Kategorie: Nordbaden

Foto über „Seebrücke Karlsruhe“

Karlsruhe – Am Sonntag hat die „Seebrücke Karlsruhe“ mit einer Kunstaktion auf die prekäre Lage der Sea Watch 3 aufmerksam gemacht, die mit 47 aus dem Wasser geretteten Flüchtlingen, darunter acht unbegleitete Minderjährige, an keinem sicheren Hafen anlegen darf.

Und das trotz eines „Medicanes“, einem tropensturm-ähnlichen Sturmtief mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h und bis zu 7 Meter hohen Wellen, so die Aktivisten der „Seebrücke“: „Während die Sea Watch 3 47 Menschen rettete, mussten letzte Woche auf dem Mittelmeer 170 Menschen sterben.“

Die „Seebrücke Karlsruhe“ rief mit ihrer Kunstaktion dazu auf, das Innenministerium telefonisch zu kontaktieren und aufzufordern, „alles zu tun, damit die Menschen endlich an einem europäischen Hafen und damit in Sicherheit an Land gehen können.“ Dazu haben sie Aktiven ein Banner und ein Plakat aufgehängt und mit orangenen Papierbooten auf die Geretteten und die Toten der letzten Woche aufmerksam gemacht.

„Ein Schiff trotz eines schweren Sturms aus politischem Kalkül nicht anlegen zu lassen widerspricht nicht nur dem Seerecht, sondern auch jeder Moral und Menschlichkeit“, so die Seebrücke. (red)

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Ein Kommentar auf "Karlsruhe: „Seebrücke“ macht mit Kunstaktion auf Sea Watch 3 aufmerksam"

  1. Fred S. sagt:

    Es muss natürlich heissen SEA-QUATSCH…

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